Herbsthoagarten, Freitag, 25. Oktober

Die Geisenbrunner Volksmusikfreunde sind stolz darauf dass sie bereits den 70. Hoagartn veranstalten konnten.
Zum Jubiläum waren folgende Gruppen eingeladen: die Jagerholzmusi, die Reichersdorfer Sänger, die Gruppe „Dreimalig“ sowie die Eckbank-Zithermusi. Durch den Abend führte Stefan Semoff.
Bereits 2 Wochen vor dem Volksmusikabend war der Saal durch die Reservierungen schon fast ausgebucht. Die übrigen Plätze füllten dann die kurzentschlossenen Gäste, die sich darüber freuten noch eine Eintrittskarte bekommen zu haben.

Den Auftakt machte die Jagerholzmusi, die mit viel Schwung aufspielte. Inspiriert und begeistert vom typischen „Berchtesgadner Riss“ entstand diese Besetzung im Jahr 2000. In der heutigen Besetzung spielen sie seit 2011 zusammen und begeisterten das Publikum mit ihrer musikalischen Leidenschaft.
Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des Vereins, Judith Mezösi, übernahm der Sprecher Stefan Semoff die Begleitung durch den Abend. Als gebürtiger Münchner mit viel Liebe zur Volksmusik und des bairischen Brauchtums unterhielt er die Besucher mit humorvollen Gschichten und Gedichten.

Weiter gings mit der Eckbank Zithermusi aus dem Tegernseer Tal.
Beim Volksmusikwettbewerb in Innsbruck erhielten sie bereits 2002 eine Auszeichnung. Mit drei Zithern und einer Gitarre begeisterte die Gruppe das aufmerksame Publikum. „Hahn im Korb“ ist Sepp Denk, der mit seiner Zither auch die Reichersdorfer Sänger begleitete.

Die Reichersdorfer Sänger vom Irschenberg haben spontan zugesagt als die Waakirchner Sänger krankheitsbedingt absagen mussten. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, überliefertes Liedgut zu pflegen und vor der Vergessenheit zu bewahren. Der stimmgewaltige Viergsang war ein Ohrenschmaus für unser Publikum.  Reichersdorfer Sänger
Aus dem Landkreis Starnberg war die Gruppe „Dreimalig“ eingeladen. Die jungen Musikanten Florian, Michael und Maria begeisterten durch ihre Freude am Musizieren mit Harfe, Ziach und Geige. Auch sie bekamen bereits eine Auszeichnung beim Volksmusikwettbewerb in Innsbruck und beim Traunsteiner Lindl. Abwechslungsreich spielten sie in der Besetzung mit Harfe, Geige und Ziach oder mit Harfe und zwei verschiedenen Ziachinstrumenten.

Diese hochkarätige Besetzung des Jubiläumshoagartns in Geisenbrunn wurde durch anhaltenden Applaus gewürdigt. Als Dankeschön verabschiedeten sich die Reichersdorfer Sänger mit einem Jodler und die Jagerholzmusi beendete diesen wunderbaren Abend mit einem musikalischen „Rausschmeißer“. Auch sei noch unserer neuen Wirtsfamilie Madunic für das schöne Eindecken im Saal und die gute Bewirtung gedankt.

 

Maiandacht im Geisenbrunner Kircherl am 10. Mai 2019

 

Bei strahlendem Frühlingswetter fand eine sehr schöne Maiandacht zu unserem 20-jährigem Vereinsjubiläum statt. Herr Pfarrer von Lüninck und unser Singleiter Sigi Bradl gestalteten das Programm. Die musikalischen Einlagen wurden von Karl Eppendorfer (Zither), Sepp Samberger (Ziach) und Schorsch Hafner (Kontragitarre) begleitet. Dazu sang die Gruppe der bairischen Singstund verschiedene Marienlieder.

Zum gemütlichen Ausklang der Maiandacht traf man sich noch in der Gaststätte Geisenbrunn. Die Volksmusikfreunde Geisenbrunn bedanken sich recht herzlich bei allen Mitwirkenden für die wunderbare stimmungsvolle Maiandacht.

 

Frühjahrshoagartn, Freitag, 26. April

Zum 69. Hoagartn in der Gaststätte Geisenbrunn konnten wieder zahlreiche Volksmusikfreunde begrüßt werden.

Neuhauser Klarinettenmusi

Zum Auftakt spielte die Neuhauser Klarinettenmusi den „Neuhauser Tanzlmusi Marsch“. Die Klarinettenmusi ist die kleinere Besetzung der Neuhauser Tanzlmusi und kommt aus dem Münchner Stadtteil Neuhausen. In dieser Formation spielen sie seit 11 Jahren bei verschiedenen Anlässen. Auch auf unserem Hoagartn kam ihr Repertoire mit außergewöhnlichen Musikstücken sehr gut an.

Nach der Begrüßung von Judith Mezösi,
1. Vorsitzende, führte Sepp Bernlochner aus Hochstadt durch das Programm.

Mit seiner charmanten Art und sympathischer Stimme unterhielt er das Publikum mit humorvollen und teils auch nachdenklichen bairischen Gschichten.

Sepp Bernlochner
Frueahmusi

Die Früahmusi aus Brunnthal ist in Geisenbrunn nicht unbekannt. Schon als Kinder traten sie mit ihrem Papa beim Geisenbrunner Hoagartn auf. Heute spielen die Geschwister Magdalena (24), Veronika (21), Seppi (17) und Eva (15) immer noch voller Eifer mit ihrem Vater in unterschiedlichen Besetzungen mit Geige, Blockflöte, Kontrabass, Hackbrett, Gitarre, Harfe und Okarina. Die Zuhörer waren begeistert von der Vielseitigkeit der Familienmusik.

Der Publikumsmagnet war dieses Mal das Gesangsduo Hornsteiner Kriner.
Toni mit der Zither und Christoph mit der Gitarre kommen aus Mittenwald und Garmisch und singen und spielen seit 17 Jahren zusammen. Mit ihren eindrucksvollem stimmgewaltigen Gesang und einigen Zitherstückln zogen sie das Publikum in ihren Bann.
Hornsteiner-Kriner

Die Früahdirndl, das sind Eva, Magdalena und Veronika von der Früahmusi. Magdalena begleitet den Dreigesang an der Harfe. Seit 2014 singen sie in dieser Formation.
Für ihren Gesang haben sie 2018 beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck das Prädikat „Ausgezeichnet“ und den Herma-Haselsteiner-Preis erhalten und im November wurde ihnen der Traunsteiner Lindl verliehen. Ihre Lieder, ob frisch und frech oder ruhiger und gediegen, wurden vom Publikum durch großen Applaus gewürdigt.

Die Volksmusikfreunde Geisenbrunn bedanken sich bei allen Mitwirkenden für ihre hervorragenden Darbietungen und beim Publikum für ihr Interesse an bairischem Brauchtum und den Besuch unserer Hoagartn!

 


Couplet- und Gstanzlsingen, Samstag, 09. März

Unser traditionelles Couplet- und Gsatnzlsinga fand beim Publikum wieder großen Anklang.

Kirtablosn Eröffnet wurde der Abend mit einem schwungvollen Stückl der Kirtablosn. Das sind 5 Musiker aus Neubiberg, München und Freising. Sie spielen seit 2008 zusammen als Tanzlmusi und kleine Blaskapelle bodenständige, alpenländische Volksmusik, Blasmusik und Volkstänze.
De junga Oidboarische sind aus dem Wittelsbacher Land angereist. Georg Krammer und Christian Daubner, zwei junge Burschen, lieben die altbairische und kernige Wirtshausmusi. In ihrer altbairischen Tracht ziehen die beiden als waschechte Wirtshausmusikanten durch ganz Bayern und über dessen Grenzen hinaus. An diesem Abend wurde Christian durch Daniel mit der Gitarre vertreten. Das Geisenbrunner Publikum war begeistert von den lustigen Liedern, Gstanzln und Gschichten, die die beiden zum besten gaben.

Eine bunte Mischung aus altbekannten Liedern und Couplets mit zeitgemäßen Texten waren vom Roggensteiner Bänkelgsang aus Eichenau zu hören. Gabi Kirner-Bammes begleitet sich mit einem „indischen Harmonium“ oder ihrer Gitarre und ihr Mann Peter Bammes umspielt das Ganze mit seiner Klarinette. Bei den bekannten Refrains sang das Publikum auch gerne mit.

Zum Abschluss spielten de junga Oidboarischen noch ein paar flotte Instrumentalstückln mit Ziach und Posaune.  

Anschließend gings musikalisch rund, als die jungen Musiker die Kirta Blosn aufforderte gemeinsam aufzuspielen. Dem Publikum gefiels hervorragend und forderte eine Zugabe nach der anderen. Die Musikanten hatten auch ihren Spaß daran und unterhielten die Gäste noch bis ca. 23.00 Uhr.