Der wiederum gut besuchte Volksmusikabend lag nochmals in Organisation und Leitung in den bewährten Händen des bisherigen Vorstands Fritz Böhm. Er stellte anfangs den neuen Vorsitzenden Dr. Horst Karmann vor, der in seiner kurzen Begrüßung das Publikum bat, dem Verein der Volksmusikfreunde auch weiterhin die Treue zu halten.
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Hans Piesenecker aus München führte als Sprecher in seiner unnachahmlichen humorvollen und witzigen Art mit lustigen und spassigen Verserln und Gschichten durch den Abend. Immer wieder sorgte er mit seinem hinterkünftigen Witz und herzlichem Charme, dass der Funke zwischen den Sängern und Musikanten auf das volksmusik-versierte Publikum übersprang und so den Abend für jeden Anwesenden zu einem besonders stimmungsvollen, unterhaltsamen echten Volksmusik-Genuß werden ließ.
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Schon der musikalische Auftakt durch die fünf feschen Musikantinnen der Tanzlmusi „Staadlustige Wettlkamer“ aus Dietramszell war vielversprechend.
Sie zelebrierten buchstäblich mit ihrem rassigen Spiel und ihrer musikalisch feinen Interpretation in ideal abgestimmter Instrumentenbesetzung ausgesuchte bairische Volksmusikstückl vom Feinsten.
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Die Dietramszeller Tanzlmusi begleitete auch musikalisch den „Baiernrainer Dreigsang“, schneidige junge Mannsbilder, die das aufmerksame Publikum mit ihren schönen und klangvollen Stimmen mit zur Jahreszeit passenden Liedern erfreuten.
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Wie es seit Jahren bei uns der Brauch ist, gibt der Verein der Sänger- und Musikanten-Jugend die Möglichkeit, ihr Können vor großer Zuhörerschaft zu präsentieren. Diese Chance hatte diesmal der erst 13-jährige, hochmusikalische Ziachspieler Markus Rappat aus Langwied bei München in der Gruppe „HofRa-Musi“, mit ebenso temperamentvoller Gitarren- und Baßbegleitung aus der Holledau, genutzt. Das Publikum war begeistert und zugleich fasziniert von dem fetzig-feurigen Ziachspiel des jungen hoffnungsvollen Musikanten; der jeweils anhaltende Beifall war der Beweis.
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Nicht zuletzt sorgte die „Bankerl-Musi“ aus Marktschwaben immer wieder für musikalische Leckerbissen, mit ihrer außergewöhnlich variablen Instrumentenauswahl in unterschiedlichst stimmigen Besetzungsvarianten – sei es nun mit Okarina, Klarinette oder Geige – sodaß insgesamt die leider kurzfristige Absage des Zwoagsangs „Dirndlhexn“ aus Egling bei Wolfratshausen vom Zuhörerkreis „gut verschmerzt“ werden konnte und letztlich die von Fritz Böhm getroffene Auswahl der Musikgruppen in der gewünschten Vielfalt voll wirksam blieb.
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Zum Abschluß sangen alle Hoagartnbesucher, Sänger und Musikanten gemeinsam das bekannte Lied „Bei der Lindn bin i gsessn“.Und die gute Stimmung zeigte sich dann auch noch dadurch, daß die Tanzlmusi „Staadlustige Wettlkamer“ und die „HofRa-Musi“ noch eine ganze Weile begeisternd aufspielten.
Auch der „Baiernrainer Dreigsang“ und die „Bankerl-Musi“ gaben jeweils noch eine Zugabe zum Besten.
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